Hamburg, 19.01.2010.
Die Hamburger Paul Günther AG macht im Rahmen der
Planinsolvenz gute Fortschritte und hat wichtige Meilensteine der Sanierung
erreicht. Die Nachfrage wird vom Marktführer jetzt effizienter mit einer von ca. 5.000
auf gut 3.000 Fahrzeuge reduzierten Fahrzeugflotte bedient. Dabei wurde die
Belastung mit Finanzierungskosten verringert. Für das erste Quartal 2010 erwartet
das Unternehmen den nächsten wichtigen Schritt: die Aufhebung des
Insolvenzverfahrens nach der Bestätigung des Insolvenzplans. Im Rahmen der
laufenden Sanierung ist Horst Markus als Vorstand von den Herren Dirk Graszt und
Anselm Brackert abgelöst worden.
Seit dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom Juni 2009 führt der
Insolvenzverwalter, Dr. Sven-Holger Undritz (White & Case), den Geschäftsbetrieb der
Paul Günther AG fort und steuert dabei einen harten Sanierungskurs, der den Weg aus
der Insolvenz geebnet hat. Neben der Reduzierung der Vermietflotte um ca. 2.000 auf
nun 3.000 Einheiten wurden die Zahl der Mitarbeiter sowie die Strukturkosten den
veränderten Marktbedingungen angepasst. Die Gespräche mit den verbleibenden
Finanzierungsgesellschaften über eine Anpassung der Konditionen an das aktuelle
Marktumfeld konnten erfolgreich abgeschlossen werden, so dass die Paul Günther AG
einem baldigen Abschluss des Insolvenzverfahrens entgegensieht.
Jürgen Behrend, Hauptaktionär und Aufsichtsratsmitglied der Paul Günther AG: Mich
freut besonders, dass ein Großteil unserer Kunden und Partner in dieser schwierigen Zeit
zu uns steht und unsere Sanierung begleitet , trotz aller Angriffe aus dem Markt. Diese
Position zu halten und bei einem wieder anziehenden Markt auszubauen wird die
Hauptaufgabe der neuen Vorstände Dirk Graszt und Anselm Brackert sein, ich wünsche
Ihnen hierbei viel Erfolg und danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, diese Herausforderung
anzunehmen.